ie Grafschaft Rothschild Die Grafschaft Rothschild wird durch den größten und wasserreichsten Fluss Tares zerschnitten: den Drac.
Östlich des Flusses finden sich ausgedehnte Sumpflandschaften, die sich zum Meer hin immer weiter zu ausgedehnten Marschen wandeln.
Es ist schlussendlich kaum möglich, die ausgefransten Marschen, die sich sanft und bittergrün in das trübe Wasser des Linfahrt-Boddens absenken, so zu bestimmen, dass man eine verlässliche Küstenlinie in ein Kartenwerk bekomme. Ein Absinken des Boddenspiegels um eine Hand kann eine Differenz von mehreren Hundert Schritt Land bedeuten.
Westlich des Dracs erhebt sich das Land langsam aber sicher zu einer Steilküste, an der weißer Kalkstein von den Wellen abgetragen wird und von den wirbelnden Strömungen bis an die Strände der im Bodden liegenden Inseln schwemmt.
Vor der Küste im Bodden liegen zwei große Inseln, die östliche davon, Rothlin, gehört zu Rothschild, während die westliche eine eigene Provinz des Königreiches mit eigener Gouvernatur ist: Hügelau, die Heimat der Halblinge.
Auf dem westlichen Festland der Grafschaft liegen satte Wiesen, auf denen die robusten Rothenbucht-Schafe weiden, und die sich nach Norden hin stetig zu Kohlfeldern wandeln, bis man an die Grenzen nach Bernstein gelangt.
Kleine Höfe und Dörfer liegen dort friedlich zerstreut.
Die eigentliche Bedeutung Rothschilds aber fußt auf der Küstenstadt, die sich über die Mündung des Dracs spannt: Rothenbucht.
Ihr Name lässt sich aus früherer Zeit erklären, als Baron Finnufel im Streit mit König Draconir II. Ap Senal als Buße für seinen partiellen Ungehorsam in der Bucht der damals noch deutlich kleineren Stadt sechstausend Kaiserwale schlachten und opfern lassen musste.
Die Bucht soll noch Monde später rot von Blut gewesen sein.
Weil Baron Finnufel dabei jeden ersten Schlag führen musste, war am Ende der barbarischen Schlachterei seine ehemals weiße Kleidung so voll des Blutes, dass sich sein bisheriger Rufname: "Schild des Reiches" über Nacht in "Rothschild" wandelte.
Als dies zusammen mit den Berichten von der erfolgten Opferung der Tiere den Hof des Königs erreichte, soll dieser darüber so amüsiert gewesen sein, dass er die ganze Grafschaft umbenennen ließ. Sehr zum Verdruss seines Lehnsnehmers erinnerte ihn dies doch zeitlebens an seine Niederlage.
Der Drac durchschneidet dort das Land, wo der Höhenzug des Kalksteins praktisch seitlich im Wasser versinkt. Dadurch lagern sich die reichlich aus den Ebenen und dem Laree heruntergewaschenen Sedimente in einem ausgeprägten Mündungsdelta ab.
Früh hat man die militärischen Vorteile der Lage einer Stadt auf einem Mündungsdelta gesehen und begonnen zu bauen.
Ein Pfahl wurde neben den nächsten gesetzt und die Ströme des Flusses wurden kanalisiert und gelenkt. Geschickt ließen die Bewohner der Stadt den Fluss das Land dort anschwemmen, wo sie es als nächstes benötigten.
Die Bauweise brachte allerdings gleichzeitig eine Beschränkung auf leichte, einstöckige Holzbauten mit sich. Alle Versuche, eine steinerne Burg zu errichten, versanken im Delta.
So verlässt man sich hier auf die Kunst der Seefahrt. Ganze Stadtteile Rothenbuchts bestehen nur aus vertäuten Schiffen und man sagt, der Graf selbst wohne auf einem schweren Kampfschiff, welches jeden Zyklus an einer anderen Stelle in der Stadt vor Anker geht.
An den bebauten Uferbereichen der zahllosen Inseln, über die sich die Stadt erstreckt, findet man die besten und größten Werften Galadons. Fast misst sich ihre Baukunst mit der der Nortraven im hohen Norden.
Folglich ist Rothenbucht ständiger Anlaufpunkt für Kapitäne aller Länder, Baronien, Rassen und Religionen, die hier ihre Schiffe überholen und reparieren lassen wollen, oder eine Schiffsmannschaft mit jungen Männern auffrischen wollen.
Da in den Häfen von Rothenbucht seit jeher ein altes Friedensgesetz Gültigkeit besitzt, liegt hier denn auch der übelste Pirat direkt neben einer Brigg der königlichen Flotte ohne dass es dadurch Scherereien geben würde.
Nur sollte der Pirat bei Nebel wieder auf den Bodden ausfahren. Da dieser hier aber sehr häufig vorkommt, stellt dies kein größeres Problem dar.
Östlich des Flusses finden sich ausgedehnte Sumpflandschaften, die sich zum Meer hin immer weiter zu ausgedehnten Marschen wandeln.
Es ist schlussendlich kaum möglich, die ausgefransten Marschen, die sich sanft und bittergrün in das trübe Wasser des Linfahrt-Boddens absenken, so zu bestimmen, dass man eine verlässliche Küstenlinie in ein Kartenwerk bekomme. Ein Absinken des Boddenspiegels um eine Hand kann eine Differenz von mehreren Hundert Schritt Land bedeuten.
Westlich des Dracs erhebt sich das Land langsam aber sicher zu einer Steilküste, an der weißer Kalkstein von den Wellen abgetragen wird und von den wirbelnden Strömungen bis an die Strände der im Bodden liegenden Inseln schwemmt.
Vor der Küste im Bodden liegen zwei große Inseln, die östliche davon, Rothlin, gehört zu Rothschild, während die westliche eine eigene Provinz des Königreiches mit eigener Gouvernatur ist: Hügelau, die Heimat der Halblinge.
Auf dem westlichen Festland der Grafschaft liegen satte Wiesen, auf denen die robusten Rothenbucht-Schafe weiden, und die sich nach Norden hin stetig zu Kohlfeldern wandeln, bis man an die Grenzen nach Bernstein gelangt.
Kleine Höfe und Dörfer liegen dort friedlich zerstreut.
Die eigentliche Bedeutung Rothschilds aber fußt auf der Küstenstadt, die sich über die Mündung des Dracs spannt: Rothenbucht.
Ihr Name lässt sich aus früherer Zeit erklären, als Baron Finnufel im Streit mit König Draconir II. Ap Senal als Buße für seinen partiellen Ungehorsam in der Bucht der damals noch deutlich kleineren Stadt sechstausend Kaiserwale schlachten und opfern lassen musste.
Die Bucht soll noch Monde später rot von Blut gewesen sein.
Weil Baron Finnufel dabei jeden ersten Schlag führen musste, war am Ende der barbarischen Schlachterei seine ehemals weiße Kleidung so voll des Blutes, dass sich sein bisheriger Rufname: "Schild des Reiches" über Nacht in "Rothschild" wandelte.
Als dies zusammen mit den Berichten von der erfolgten Opferung der Tiere den Hof des Königs erreichte, soll dieser darüber so amüsiert gewesen sein, dass er die ganze Grafschaft umbenennen ließ. Sehr zum Verdruss seines Lehnsnehmers erinnerte ihn dies doch zeitlebens an seine Niederlage.
Der Drac durchschneidet dort das Land, wo der Höhenzug des Kalksteins praktisch seitlich im Wasser versinkt. Dadurch lagern sich die reichlich aus den Ebenen und dem Laree heruntergewaschenen Sedimente in einem ausgeprägten Mündungsdelta ab.
Früh hat man die militärischen Vorteile der Lage einer Stadt auf einem Mündungsdelta gesehen und begonnen zu bauen.
Ein Pfahl wurde neben den nächsten gesetzt und die Ströme des Flusses wurden kanalisiert und gelenkt. Geschickt ließen die Bewohner der Stadt den Fluss das Land dort anschwemmen, wo sie es als nächstes benötigten.
Die Bauweise brachte allerdings gleichzeitig eine Beschränkung auf leichte, einstöckige Holzbauten mit sich. Alle Versuche, eine steinerne Burg zu errichten, versanken im Delta.
So verlässt man sich hier auf die Kunst der Seefahrt. Ganze Stadtteile Rothenbuchts bestehen nur aus vertäuten Schiffen und man sagt, der Graf selbst wohne auf einem schweren Kampfschiff, welches jeden Zyklus an einer anderen Stelle in der Stadt vor Anker geht.
An den bebauten Uferbereichen der zahllosen Inseln, über die sich die Stadt erstreckt, findet man die besten und größten Werften Galadons. Fast misst sich ihre Baukunst mit der der Nortraven im hohen Norden.
Folglich ist Rothenbucht ständiger Anlaufpunkt für Kapitäne aller Länder, Baronien, Rassen und Religionen, die hier ihre Schiffe überholen und reparieren lassen wollen, oder eine Schiffsmannschaft mit jungen Männern auffrischen wollen.
Da in den Häfen von Rothenbucht seit jeher ein altes Friedensgesetz Gültigkeit besitzt, liegt hier denn auch der übelste Pirat direkt neben einer Brigg der königlichen Flotte ohne dass es dadurch Scherereien geben würde.
Nur sollte der Pirat bei Nebel wieder auf den Bodden ausfahren. Da dieser hier aber sehr häufig vorkommt, stellt dies kein größeres Problem dar.
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